DIE EMS | De EEMS

Zur weiteren Information und für einen vertieften Einstieg in die verschiedenen Aspekte der WRRL gibt es eine ganze Reihe von weiterführenden Schriften, die auf verschiedenen Ebenen erarbeitet wurden. Dazu zählen z. B. CIS-Dokumente der Europäischen Kommission, Fachkommentare und Empfehlungen der Bund-Länder Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA), Gutachten der Flussgebiete zu spezifischen Einzelthemen, sowie Analysen und Studien die in Deutschland und den Niederlanden bei der Erstellung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme herangezogen wurden. Einige Dokumente, die eine wesentliche Grundlage für die Erarbeitung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme in der Flussgebietseinheit Ems darstellen, werden nachfolgend vorgestellt und stehen zum Download oder als Link zu externen Internetseiten bereit.

Europäische Ebene

Gemeinsame Umsetzungsstrategie - Common Implementation Strategy (CIS)

Bereits im Jahr 2001 haben die EU-Mitgliedsstaaten und die Europäische Kommission eine "Gemeinsame Umsetzungsstrategie" für die Wasserrahmenrichtlinie erarbeitet. Diese gemeinsame Umsetzungsstrategie zielt vor allem darauf ab, den Umsetzungsprozess in den Mitgliedsstaaten zu unterstützen, in dem für Schlüsselbereiche der Richtlinien ein kohärenter und für alle Beteiligten gleichermaßen verständlicher Leitfaden erarbeitet wird.
Im Rahmen dieser Gemeinsamen Umsetzungsstrategie wurden zahlreiche Arbeitsgruppen eingesetzt und gemeinsame Projekte gestartet, um Leitfäden zu erarbeiten und zu überprüfen.
Die erarbeiteten Leitfäden ("CIS - Guidance Documents") sowie weitere Informationen sind auch über die Homepage der Europäischen Kommission unter folgendem Link abrufbar:

Berichte zum Stand der WRRL Umsetzung - WFD Implementation Reports

Die Europäische Kommission muss die Fortschritte bei der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie in bestimmten Intervallen bewerten und das Europäische Parlament, den Rat und die Öffentlichkeit über die Ergebnisse seiner Bewertungen unterrichten (Art. 18 WRRL). Bislang wurden von der Europäischen Kommission vier Berichte veröffentlicht, die Sie hier abrufen können:

Weitere Informationen sind auch über die Homepage der Europäischen Kommission abrufbar.

Auch auf nationaler Ebene wurden viele Hintergrunddokumente für die Fortschreibung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme für den zweiten Bewirtschaftungszyklus 2015 - 2021 erarbeitet. 

Deutschland

Bund/Länderarbeitsgemeinschaft Wasser − LAWA

Um auf nationaler Ebene die Harmonisierung der Vorgehensweisen und Inhalte bei der Erabeitung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme in den Flussgebieten und den Bundesländern zu gewährleisten, wurden von der LAWA eine Reihe von Hintergrunddokumenten erarbeitet. Dabei handelt es sich vorrangig um Leitfäden und Handlungsempfehlungen zu methodischen Fragestellungen, die eine rechtskonforme und deutschlandweit harmonisierte Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie sicherstellen sollen. 

Neben den übergeordneten, bundesweit abgestimmten Papieren der LAWA wurden weitere Hintergrunddokumente und -informationen herangezogen, die insbesondere durch die in den Bundesländern für die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie zuständigen Behörden erarbeitet wurden. Diese Unterlagen sind über die Internetportale der in den Bundesländern zuständigen Stellen unter folgenden Links abrufbar:

Niederlande

Die in den Niederlanden auf nationaler Ebene erarbeiteten Hintergrunddokumente für die Flussgebietsbewirtschaftungspläne 2015 - 2021 können auf folgenden Internetseiten aufgerufen werden:

Neben den nationalen Hintergrunddokumenten liegen auf der Ebene der Waterschappen weitere regionale Hintergrundinformationen vor, die Sie hier finden:

Letzte Änderung: 26.07.2017



Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) stellt für die Mitgliedstaaten und die Europäische Kommission eine enorme Herausforderung dar. Die Europäische Kommission unterstützt die Mitgliedstaaten im Rahmen der "gemeinsamen Umsetzungsstrategie" bei der Umsetzung der Richtlinie.
4. Europäische Wasserkonferenz 2015 in Brüssel (© EU Environment)